Hohe Belastungen durch Dispokredit vermeiden
17. Januar 2012 # 16:06 # Dispositionskredit # Keine Kommentare
Vorbei die Zeit der Silberlinge. Vorbei die Zeit, als Menschen mit ein paar Münzen im Ledersäckchen alle Geschäfte abwickeln konnten. Die digitale Welt hat Einzug gehalten. Konten werden online geführt und per Internet verwaltet. Beträge werden per Karte bezahlt und Rechnungen mit Überweisung und TAN beglichen. In einer Zeit, in der Bankgeschäfte immer häufiger per Computer abgewickelt und nur noch geringe Mengen Bargeld über Automaten ausgezahlt werden, können Kunden schnell den Überblick über ihr Guthaben verlieren.
Kreditkarten verschaffen Luft
Online-Shopping und verführerische Angebote in den Fachmärkten tun ein Übriges um die Kontoauszüge ins Minus zu treiben. Es sind also all jene gut beraten, die rechtzeitig daran denken, ihre Geldgeschäfte so zu ordnen, dass sie unnötige Kosten vermeiden und Dispokredite umgehen. Das ist umso mehr vernünftig, als Verbraucher gerade zum Jahreswechsel finanziell überdurchschnittlich stark belastet werden: Rechnungen für Versicherung, Strom, Miete und die Weihnachtsgeschenke treffen ein und wollen beglichen werden. Eine Möglichkeit, teure Dispokredite zu umgehen, ist die Nutzung der Kreditkarte. Die Kreditkarte ist mit einem individuellen Kreditrahmen ausgestattet, der erst Wochen später zinsfrei in Anspruch genommen wird. Auf diese Weise lassen sich Flauten bis zur nächsten Gehaltszahlung gut ausgleichen. Außerdem können Verbraucher mit einer Überweisung vom Sparbuch auf ihr Girokonto dafür sorgen, dass sie nicht in die roten Zahlen geraten und ihnen hohe Dispokosten in Rechnung gestellt werden.
Zinsfreie Kredite statt Dispo
Schließlich besteht auch die Möglichkeit, gerade im Weihnachtsgeschäft zinsfreie Ratenzahlungen oder den Aufschub einer Zahlungsverpflichtung in Anspruch zu nehmen. Viele Handelsunternehmen werben mit diesem kundenfreundlichen Service zum Jahresende, weil sie wissen, dass mancher Kunde wenig Geld übrig hat. Wer all das nicht möchte, kann natürlich auch einen Pfandleiher aufsuchen. Familienschmuck oder andere Wertgegenstände für ein paar Tage in einem Pfandhaus abzugeben und wenig später wieder auszulösen, ist inzwischen ein gängiges Verfahren. Es hilft, eine unnötige Kontobelastung zu vermeiden und sichert zudem, dass der Wertgegenstand auch tatsächlich im Familienbesitz bleibt. Vor allem lässt sich so ein teurer Dispokredit vermeiden.
Foto: (C) Sport Moments – Fotolia
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